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Digitale Betriebsprüfung

Freie Nilddatenbank: Ordnerstapel

Die Betriebprüfung für digitale Buchhaltungen  

 
Seit dem 01.01.2003 finden elektronische Betriebsprüfungen auf der Grundlage der "Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen" (GDPdU) statt.
Damit die Betriebsprüfer 100% der betrieblichen, steuerrelevanten Daten analysieren können, hat die Finanzverwaltung die Prüfsoftware IDEA angeschafft.
Das Programm, das bereits international im Einsatz ist und in der Regel von WP-Gesellschaften, Controllern und Revisoren benutzt wird, stellt einen umfangreichen "Werkzeugkasten" an Prüfungsroutinen mit Berichtsmodulen dar.

Es gibt zahlreiche Anwendungsgebiete in der Finanzbuchführung, bei Lohn und Gehalt, Kreditoren und Debitoren, im Anlagevermögen sowie bei Lager und Materialien.
Das Nachvollziehen von automatischen Zuordnungen zu Konten, Vergleichs-Analysen und die Feststellung von Ausreißern gehören dazu. Ebenfalls ist die Erstellung eines Zeitreihenvergleiches mit IDEA ein leichtes.
Alle Firmen müssen den Betriebsprüfern auf Anforderung die kompletten Datenbestände des Prüfungszeitraumes digital zur Verfügung stellen.
Mit der von uns eingesetzten Software [tse:nit] von Wago-Curadata ist gewährleistet, dass alle erforderlichen Schnittstellen zur IDEA-Software vorhanden sind und die Daten komplett auf Datenträger zur Verfügung stehen.

freie Bilddatenbank: Steuerprüfung

Hier einige Beispiele für Prüfungsvorgänge mit IDEA :

  • Schnelle Nachverfolgung von Warenwegen im Unternehmen;
  • Lückenlose Nachverfolgung der Altersstruktur (z.B. bei Teilwertabschreibungen);
  • Prüfung der Inventurbestände auf Vollständigkeit und richtige Bewertung;
  • Schnelle Durchführung einer Kassenprüfung (auf Kassenminusbeträge);
  • Lückenanalyse beim Rechnungsausgang;
  • Überprüfung der Bankverbindnungen von Mitarbeitern, auf die Zahlungen (z.B. Lohn) erfolgen, mit anderen Zahlungsvorgängen;
  • Abgleich von Arbeitszeiten, Reisezeiten, Kassenbelegdaten, Abwesenheits- und Krankheitszeiten und Reisekostenabrechnungen;
  • Plausibilitätsprüfungen, z.B. Kunden ohne Umsatz u.a.;
  • Wie auch weitere, mathematisch-statistische Verfahren, wie Analysemöglichkeit nach Benford, oder das Chi-Quadrat genannte Prüfverfahren.

 

Das Bundeskabinett hat am 21. Mai 2008 den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) beschlossen. Der Gesetzentwurf entlastet laut einer Pressemitteilung des Bundesjustizministeriums die Unternehmen von vermeidbarem Bilanzierungsaufwand. Unter anderem werden Einzelkaufleute, die bestimmte Schwellenwerte (500.000,- € Umsatz und 50.000,- € Gewinn pro Geschäftsjahr) nicht überschreiten, von der Verpflichtung zur Buchführung und Bilanzierung nach den handelsrechtlichen Vorschriften befreit. Interessant sind diese Entlastungen im Zusammenhang mit der Entscheidung des Finanzgerichtes Hamburg vom 13.11.2006, das urteilte: Das Finanzamt kann vom Steuerpflichtigen einen Datenträger mit auswertbaren Daten nur insoweit verlangen, wie dessen Aufzeichnungspflicht reicht. Manches Unternehmen, das bislang bilanzierungspflichtig ist, könnte davon profitieren. Mehr unter http://www.elektronische-steuerpruefung.de/rechtsgrund/bilanzrechtsmodernisierungsgesetz.htm

 

 

 

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