G U S T A V U S Steuerberatungsgesellschaft mbH

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Was ist die Vollmachtsdatenbank?

Seit Beginn des Jahres 2014 gibt das Finanzamt erstmals die dort gespeicherten Daten zur Steuererklärung preis. Dies geschieht über das personalisierte ELSTER-Verfahren, auf das nur sie elektronisch zugreifen können.

Damit auch wir als Steuerberater die Möglichkeit bekommen im Rahmen der Bearbeitung ihrer Steuererklärung auf diese Daten zuzugreifen, wird dem Finanzamt eine von ihnen unterzeichnete Vollmacht nach amtlichem Muster vorgelegt. Auch wir müssen uns in diesem Zusammenhang gegenüber dem Finanzamt elektronisch identifizieren. Dazu wurde über die Steuerberaterkammer eine "Vollmachtsdatenbank" eingerichtet, die besondere Auflagen der Finanzverwaltung erfüllt. Hier können sich interessierte Kollegen eintragen lassen und bekommen eine elektronische Signatur in Form einer Chip-Karte.

Wir sind in dieser Vollmachtsdatenbank aufgenommen worden und sind nun in der Lage die "vorausgefüllte Steuererklärung" zu erstellen. Sie müssen uns dazu nur die amtliche Vollmacht schriftlich erteilen.  

Wenn sie das neue Verfahren testen möchten, rufen sie an oder schreiben sie uns ......

Hier finden sie das amtliche Vollmachtsformular. 

Ferienwohnung/-haus im Erbfall

freie BilddatenbankEin, als "Familienwohnheim" genutzes Gebäude (also eine Eigentumswohnung oder Haus), in dem sich der Mittelpunkt des familiären Lebens der Eheleute befindet, wird im Rahmen einer Erbschaft bei Tod eines Ehegatten, als steuerbegünstigtes  Familienwohnheim i.S. des § 13 Abs. 1 Br. 4a Satz 1 ErStG angesehen.

Allerdings sind Zweit- oder Ferienwohnungen nicht begünstigt, weil sie keine Lebensmittelpunktobjekte sind. (BFH, Urt.v.18.07.2013 - II R 35/11)

 

Neue Spendenbescheinigung ab 2014

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat mit dem koordinierten Ländererlass vom 07.11.2013 neue Muster für die Zuwendungsbestätigungen (§ 10b EStG - Spendenbescheinigungen) ab 2014 bekanntgegeben. Es handelt sich um 18 verschiedene Muster, die je nach Spenden, Zuwendungen und Empfänger zu verwenden sind. Eine Übergangsfrist wurde schon berücksichtigt. Bis zum 31.12.2013 durften noch die alten Spendenbescheinigungs-Vordrucke verwendet werden.

Hier können sie den Ländererlass nachlesen.

Hier geht es zu den Formularmustern

 

Zuständigkeit der Kfz-Steuer

Ab dem 13.02.2014 haben nun die Zollämter des Landes NRW die Verwaltung der Kfz-Steuer von den Finanzämtern übernommen. Auch die anderen Bundesländer werden nach und nach die Kfz-Steuer Hoheit an den Bund übergeben.

An der Zulassung der Fahrzeuge bei den Zulassungsstellen der Städte und Gemeinden wird sich nichts ändern. Da aber das Besteuerungsverfahren nun von den Hauptzollämtern durchgeführt wird, sind Rückfragen und Antragstellungen dort vorzubringen.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht der neuen Zuständigkeiten finden sie im Internet unter:

Finanzministerium NRW

Hauptzollamt NRW

 

 

Kirchensteuerabzug ab 1.1.2015

PRIVATLEUTE MIT KAPITALANLAGEN

Haben sie Geldanlagen bei einer Bank oder Sparkasse? Sind sie in einer Konfession mit Kirchensteuerabzug? Dann sollten sie wissen, dass ihr Geldinstitut ab dem 1. Jauar 2015 verpflichtet ist Kirchensteuer (im Rahmen des Abgeltungsteuer-/Kapitalertragsteuer-Abzugs) einzubehalten. 

Das Geldinstitut holt sich dazu die aktuellen Daten jedes Jahr im September/Oktober beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt). Der Datensatz nennt sich "Kirchensteuerabzugsmerkmal" (KiStAM).

Wenn sie mit der Abfrage ihres KiStAM nicht einverstanden sind, weil sie nicht wollen, dass ihr Geldinstitut Kenntnis über ihre Religion erhält, können bis zum 30. Juni eines jeden Jahres beim BZSt Widerspruch gegen die Übermittlung einlegen. Dem Geldinstitut wird dann der Sperrvermerk mitgeteilt. 

 

KAPITALGESELLSCHAFTEN  (z.B. GmbH)  und der Kirchensteuerabzug

Wenn Kapitalgesellschaften Gewinnausschüttungen vornehmen, werden sie nicht anders behandelt als Banken. Sie müssen für diese Ausschüttung registriert sein und den Kirchensteuereinbehalt automatisch vornehmen. Dazu hat der Gesetzgeber ein automatisiertes Verfahren eingerichtet, bei dem ein gültiges Religionsmerkmal ab 1.9.2014 bis 31.10.2014 abgefragt und für alle Ausschüttungen danach berücksichtigt werden kann bzw. muss.

Das gilt insbesondere für Dividenden an Gesellschafter die natürliche Personen sind. Sind an der GmbH nur Personengesellschaften oder Kapitalgesellschaften beteiligt, muss sich die GmbH nicht registrieren lassen.


Die Registrierung werden wir für unsere Mandanten durchführen lassen.

 

 

Zum neuen SEPA Zahlungsverkehr

Bild SepaNach der EU-Verordnung wurden ab 1. Februar 2014 die inländischen Überweisungs- und Lastschriftverfahren durch die neuen SEPA-Verfahren ersetzt. Die Einzelheiten der neuen Verfahren und die Abwicklung entnehmen sie bitte der Information der

 

Deutschen Bundesbank (Euro-Zahlungssystem).   Bild IBAN-Bildung

oder die umfassende Zusammenstellung diverser Links

Wir werden sie selbstverständlich mit Rat und Tat bei ihrer Umstellung und den folgenden Abläufen begleiten und ihnen alle möglichen Hilfestellungen geben.

Unsererseits wurden ebenfalls alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, damit sie sofort den Wechsel durchführen können / konnten. Finanzbuchhaltungen, Lohnbuchhaltungen, Faktura usw. sind umgestellt. Sie kümmern sich bitte um die

  • Beantragung der Gläubiger-ID-Nummer, wenn sie Lastschrifteinzüge vorgenommen haben
  • Erstellung einer Mandatsreferenz-Verwaltung mit Nummernvergabe
  • Verträge mit ihrer Bank/Sparkasse;
  • Änderung ihrer Rechnungsformulare/Briefpapier
  • Einholung neuer Lastschriftmandate
  • Mitteilung an Kunden von denen schon ein altes Lastschriftmandat vorliegt über die Mandatesreferenz-Nr. und Gläubiger-ID
  • Prüfung ob in ihrem Unternehmen Software eingesetzt wird, die von der Umstellung betroffen ist (z.B. Homebanking-Programme)

Neueste Information: Die Frage, ob auch weiterhin online erteile Lastschriftmandate (z.B. bei Kauf auf Rechnung oder Bestellung eines ABO´s während des Bestellvorgangs, wie bisher möglich sind, ist nun entschieden. Danach hat die Kreditwirtschaft und die Bundesbank geeinigt, dass alles beim Alten bleibt.

Zum heutigen 31. März 2014 ist die Umstellung im Wesentlichen schon wieder Vergangenheit. Gleichwohl gibt es immer Unternehmen die erstmals Lastschrifteinzüge tätigen. Für sie haben wir hier noch einmal die Daten in Kurzform zusammengefasst, die sie unbedingt wissen müssen:

Erstlastschrift

  • Der Kunde muss mindestens 14 Tage vor Einzug über die Lastschrift und alle zugehörigen Daten informiert sein um das Konto zu decken. Das heißt, sie müssen die Postlaufzeit der Rechnung oder der Benachrichtigung noch hinzurechnen.
  • Sie geben den Lastschrifteinzug frühestens 14 Kalendertage vor dem Fälligkeitstermin zur Bank. Spätestens aber 6 Bank-Geschäftstage (bis 12:00 Uhr) vor Fälligkeit der SEPA-Lastschrift. Bei Einreichung nach 12:00 Uhr verschiebt sich der Einzugstermin um einen weiteren Tag.

Folgelastschriften

  • Bei Folgelastschriften ist dies in der Lastschrift zu kennzeichnen und dem Kunden vorher die Fälligkeitstage und die Höhe der jeweiligen Lastschriftbeträge gesondert mitgeteilt worden. Dann verringert sich die Zeit zur Lastschrifteinreichung bei der Bank auf 3 Bank-Geschäftstage bis 12:00 Uhr. Nach 12:00 Uhr gilt schon der folgende Bank-Geschäftstag.

 

 

Neue Steuervorschrift für Gutschriften

Der § 14 Abs. 4 des Umsatzsteuergesetzes wurde zum 30.6.2013 um eine neue Nr. 10 erweitert. Darin wird geregelt, dass nunmehr die Abrechnung (Rechnungserstellung) durch den Empfänger der Leistung (und nicht wie üblich durch den Lieferer/Leistungserbringer) als "GUTSCHRIFT" zu bezeichen ist.

Eigentlich sollte das nichts Besonderes sein, aber der Teufel steckt im Detail. Bekannter Maßen werden Rückgaben oder Nachlässe in der Wirtschaft auch durch "Gutschriften" vom Lieferanten oder Leistungserbringer abgerechnet.

Diese Praxis muss jetzt durch die steuerliche Neuordnung weichen. Die Übergangsfrist wurde durch ein BMF-Schreiben auf den 31.12.2013 begrenzt. Das heißt, ab dem 01.01.2014 gilt nun folgende Regelung  -EU-weit-   als verbindlich:

  • Sie liefern als Textilgroßhändler Kleidung an einen Kunden. Dieser reklamiert Teile und sendet sie zurück. Daraufhin stellen sie ihm eine (kaufmännische) Gutschrift aus. Die aber nicht mehr als Gutschrift bezeichnet werden darf, sondern jetzt "KORREKTURBELEG" oder "RECHNUNGSKORREKTUR" heißt.
  • Erstellt aber der Kunde (als Lieferungs-/Leistungsempfänger) für seine Einkäufe im Kommisionsgeschäft ihnen gegenüber (als Lieferungs-/Leistungserbinger) eine Provisionsabrechnung, dann fällt diese unter § 14 Abs. 4 Nr. 10 UStG und muss als "GUTSCHRIFT" bezeichnet werden.

Die neuen Begriffe werden in allen europäischen Sprachen übersetzt und sind allgemein anzuwenden. Dazu gibt es ein Schreiben des Bundesfinanzministers vom 25.10.2013 in dem sie die Änderungen in  Abschnitt 1 Nr. 2 nachlesen können.   Das Schreiben finden sie hier

 


 

Zum neuen SEPA Zahlungsverkehr

Bild SepaNach der EU-Verordnung wurden ab 1. Februar 2014 die inländischen Überweisungs- und Lastschriftverfahren durch die neuen SEPA-Verfahren ersetzt. Die Einzelheiten der neuen Verfahren und die Abwicklung entnehmen sie bitte der Information der

 

Deutschen Bundesbank (Euro-Zahlungssystem).   Bild IBAN-Bildung

oder die umfassende Zusammenstellung diverser Links

Wir werden sie selbstverständlich mit Rat und Tat bei ihrer Umstellung und den folgenden Abläufen begleiten und ihnen alle möglichen Hilfestellungen geben.

Unsererseits wurden ebenfalls alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, damit sie sofort den Wechsel durchführen können / konnten. Finanzbuchhaltungen, Lohnbuchhaltungen, Faktura usw. sind umgestellt. Sie kümmern sich bitte um die

  • Beantragung der Gläubiger-ID-Nummer, wenn sie Lastschrifteinzüge vorgenommen haben
  • Erstellung einer Mandatsreferenz-Verwaltung mit Nummernvergabe
  • Verträge mit ihrer Bank/Sparkasse;
  • Änderung ihrer Rechnungsformulare/Briefpapier
  • Einholung neuer Lastschriftmandate
  • Mitteilung an Kunden von denen schon ein altes Lastschriftmandat vorliegt über die Mandatesreferenz-Nr. und Gläubiger-ID
  • Prüfung ob in ihrem Unternehmen Software eingesetzt wird, die von der Umstellung betroffen ist (z.B. Homebanking-Programme)

Neueste Information: Die Frage, ob auch weiterhin online erteile Lastschriftmandate (z.B. bei Kauf auf Rechnung oder Bestellung eines ABO´s während des Bestellvorgangs, wie bisher möglich sind, ist nun entschieden. Danach hat die Kreditwirtschaft und die Bundesbank geeinigt, dass alles beim Alten bleibt.

Zum heutigen 31. März 2014 ist die Umstellung im Wesentlichen schon wieder Vergangenheit. Gleichwohl gibt es immer Unternehmen die erstmals Lastschrifteinzüge tätigen. Für sie haben wir hier noch einmal die Daten in Kurzform zusammengefasst, die sie unbedingt wissen müssen:

Erstlastschrift

  • Der Kunde muss mindestens 14 Tage vor Einzug über die Lastschrift und alle zugehörigen Daten informiert sein um das Konto zu decken. Das heißt, sie müssen die Postlaufzeit der Rechnung oder der Benachrichtigung noch hinzurechnen.
  • Sie geben den Lastschrifteinzug frühestens 14 Kalendertage vor dem Fälligkeitstermin zur Bank. Spätestens aber 6 Bank-Geschäftstage (bis 12:00 Uhr) vor Fälligkeit der SEPA-Lastschrift. Bei Einreichung nach 12:00 Uhr verschiebt sich der Einzugstermin um einen weiteren Tag.

Folgelastschriften

  • Bei Folgelastschriften ist dies in der Lastschrift zu kennzeichnen und dem Kunden vorher die Fälligkeitstage und die Höhe der jeweiligen Lastschriftbeträge gesondert mitgeteilt worden. Dann verringert sich die Zeit zur Lastschrifteinreichung bei der Bank auf 3 Bank-Geschäftstage bis 12:00 Uhr. Nach 12:00 Uhr gilt schon der folgende Bank-Geschäftstag.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 31. März 2014 22:23

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