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Unser CORONA Service

Die Ausbreitung des Coronavirus beeinflusst unser tägliches Leben und hat zu bislang unvorstellbaren Einschnitten und Änderungen geführt. Es gibt kein Nachrichten-Medium, dass nicht ständig über alle Entwicklungen berichtet. Daher müssen wir uns dem nicht auch noch anschließen.

Wir haben uns vorgenommen sie ausschließlich darüber zu informieren, wie wir ihnen helfen können, ihre speziellen Probleme zu bewältigen und ggf. durch gesetzliche Vergünstigungen Nutzen zu ziehen. Das wird sicher nicht ohne ein persönliches Gespräch möglich sein. Aber hier stellen wir ihnen schon einmal Anregungen vor:

 

Abrechnung aus dem Soforthilfeprogramm

Am 09.04. wurden die "Soforthilfen für kleine Unternehmen und Soloselbständige" aufgelegt. Das Programm des Landes führten zu einer kurzfristigen Auszahlung von 9.000 €. Davon durften 2.000 € für den Eigenbedarf behalten werden; der Rest war für Betriebsmittel und Fixkosten gedacht. Nicht verbrauchte Gelder sollten nach drei Monaten abgerechnet und die zu viel erhaltenen Beträge zurückgezahlt werden.

Bis Ende November 2020 erhalten sie eine e-Mail der Langesregierung (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) mit dem Wahlrecht, noch im laufenden Jahr 2020 abzurechnen und ggf. zu viel erhaltene Mittel zurückzuzahlen, oder erst einmal nichts zu tun und bis zum Frühjahr 2021 abzuwarten, bis die Formulare an alle anderen Leistungsempfänger verteilt werden. Die endgültige Rückzahlungstermin ist für Herbst 2021 vorgesehen.

Sie müssen sich nun entscheiden, ob sie die volle Soforthilfe in der Veranlagung für 2020 versteuern und in der Veranlagung 2021 den Rückzahlungsbetrag als Verlust ansetzen wollen, oder ob sie in der Veranlagung 2020 nur den tatsächlich verbliebenen Zuschuss (nach Abzug der Rückzahlung) versteuern wollen. Gerne würden wir ihnen dabei helfen. Auch hinsichtlich der Rückmelde-Formular-Ausfüllung.

Wenn sie sich für die Variante "2021" entschieden haben und ihnen diese Arbeit noch bevorsteht, ist dies erst recht ein Grund, diese Aufgabe in unsere Hände zu legen.

Die online-Abrechnungsaufforderungen wurden teilweise ab Anfang Juli versandt. Am 14. Juli 2020 wurde das Online-Portal geschlossen, da das Land NRW vom Bund eine Klarstellung der abzurechnenden Kosten verlangte.

 

Kurzarbeitergeld und Steuererklärung 2020

Wenn sie ab 1. März 2020 Kurzarbeitergeld bezogen haben, müssen sie im Folgejahr eine Einkommensteuererklärung einreichen. Das KUG ist zwar steuerfrei, aber es wird als Bezug bei der Ermittlung des Steuersatzes hinzugerechnet. Das heißt, sie müssen mit einer Steuernachzahlung rechnen. Da am 12. Juni 2020 ein weiteres Konjunkturpaket verabschiedet wurde, dass die Zuzahlung des Arbeitgebers zu 80% steuerfrei stellte, sind zusätzliche -rückwirkende- Änderungen vorzunehmen.

In dieser Situation wäre es zu empfehlen, die Einkommensteuererklärung für 2020 im Folgejahr durch uns erstellen zu lassen, um diese Eintragungen und Berechnungen korrekt und geprüft vorzunehmen. Und wenn es nur eine einmalige Aktion ist.

Selbstverständlich gehört die Beantragung, Berechnung und Abwicklung von Kurzarbeitergeld in Verbindung mit der Agentur für Arbeit und den Krankenkassen für den Arbeitgeber zu unserem Tätigkeitsschwerpunkt "Lohnabrechnungen".

Sie kennen noch die Regelungen: 60% KUG vom normalen Nettogehalt (bzw. 67% mit Kinder im Haushalt) für den 1.-3. Monat 2020. Ab dem 4.-6. Monat gilt für eine mindestens 50% reduzierte Arbeitszeit 70% des Nettogehalts (bzw. 77% bei Kindern im Haushalt). Ab dem 7.-24. Monat gilt für eine mindestens 50% reduzierte Arbeitszeit 80% (bzw. 87% bei Kindern im Haushalt).

Die Bezugszeit für KUG wurde zwischenzeitlich auf 24 Monate und bis Ende 2021 verlängert. Jetzt können schon Betriebe Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens 10% der Beschäftigten von einem Arbeitsausfall von über 10% betroffen sind (sonst 1/3). Die Unternehmen werden bis zum 30. Juni 2021 zu 100% von Sozialversicherungsbeiträgen entlastet. Danach vom 01. Juli bis 31. Dezember 2021 zu 50%, wenn die Kurzarbeit bis 30.06.2021 begonnen hat.

 

Herabsetzung der ESt-Vorauszahlungen durch Verlustrücktrag

Wenn sie Gewinn- oder Vermietungseinkünfte haben, und für 2020 mit erheblichen Einnahmeausfällen rechnen, die zu einem Verlust in 2020 führen werden, können sie zur Liquiditätsstärkung eine nachträgliche Herabsetzung der ESt/KSt-Vorauszahlungen 2019 auf Grundlage eines pauschal (mit 30%) ermittelten Verlustrücktrags von 2020 auf 2019 beantragen. Sie bekommen dann die zu viel gezahlten Vorauszahlungen aus 2019 sofort ausgezahlt. 

Auch diese Ermittlung und Beantragung ist vorzugsweise von uns durchzuführen, weil das zu unserem Tätigkeitsschwerpunkt gehört.

 

Überbrückungshilfen I für Unternehmen (Folgeprojekt)

Die Überbrückungshilfe I wird für die Monate Juni bis August gewährt, für alle bis dahin besonders betroffenen Branchen. Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze coronabedingt im April und Mai 2020 um mindestens 60% gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50% fortdauern.

Erstattet werden 40% der fixen Betriebskosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 40% und unter 50% gegenüber Vorjahresmonat. Bei einem Umsatzrückgang zwischen 50% und 70% werden 50% der Fixkosten erstattet. Bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70% können bis zu 80% der fixen Betriebskosten erstattet werden. Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 150.000 € für drei Monate.

Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 €, bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 € nur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen.

Die Zuschüsse sind zurückzuzahlen sollte das Unternehmen nicht bis August 2020 fortgeführt werden. Ebenso sind zu viel gezahlte Beträge zurückzuzahlen. Die Antragsfristen enden jeweils spätestens am 09.10.2020 und die Auszahlungsfristen am 30.11.2020.

Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Das heißt, dass sie sich mit dieser Aufgabe vertrauensvoll an uns wenden können, da nur wir den Online-Antrag für sie stellen können. Wir sind als Steuerberatungsgesellschaft zugelassen und haben bereits entsprechende Anträge für Mandanten elektronisch eingereicht.

 

Überbrückungshilfen II für Unternehmen (Folgeprojekt)

Mit der Überbrückungshilfe II wird an die vorgenannte Überbrückungshilfe I abgeknüpft, aber die Voraussetzungen gelockert. Sie deckt den Zitraum September bis Dezember 2020 ab.

Antragsberechtigte müssen in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum 04 - 08/2020 einen Umsatzeinbruch von mindestens 50% gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten, oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten 04 - 08/2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum haben.

Erstattet werden jetzt bei 70% Umsatzeinbruch 90% der förderfähigen Fixkosten; zwischen 50 und 70% Umsatzeinbruch 60% der Fixkosten und bei mehr als 30% Umsatzeinbruch 40% der Fixkosten. Die Personalkostenpauschale wird auf 20% erhöht.

Der Antragsprozess ist auch hier wieder elektronisch abzuwickeln und den Steuerberatern (sogenannte: prüfende Dritte) vorbehalten.

 

Überbrückungshilfen III für Soloselbständige und Freiberufler (Folgeprojekt)

Die Überbrückungshilfe III (oder auch Novemberhilfe genannt) gilt für diese Berufsgruppen, wenn sie regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungs-Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen. Diese Hilfe läuft bis Juni 2021. Soloselbständige die oft keine Betriebskosten geltend machen konnten, erhalten einen einmaligen nicht rückzahlungspflichtigen Zuschuss von 5.000 € als Sonderunterstützung, der die Zeit bis Juni 2021 abdecken soll. Die Sonderzahlung kann von jedem Soloselbständigen selber beantragt werden.

Weiterhin haben anspruchsberechtigte Soloselbständige, die bisher keine Fixkosten geltend machen konnten und die ihr "Referenzeinkommen" (= das Veranlagungsjahr 2019) zu mindestens 51% aus selbständiger Arbeit erzielt haben, einmalig Anspruch auf 25% des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums 2019. Diese Hilfe wird "Neustarthilfe" genannt und ist ebenfalls nicht zurück zuzahlen. Diese Beantragung muss aber wieder durch uns Steuerberater erfolgen.

 

Generelle Hilfestellung durch uns:

Wir können sie nicht nur dabei unterstützen ihre fälligen Steuerzahlungen anzupassen, sondern ihnen auch eine betriebswirtschaftliche Beratung anzubieten. Wir errechnen für sie, welchen Finanzbedarf sie bei verschiedenen Szenarien in der Corona-Krise haben und welchen Kreditbedarf sie dementsprechend bei der KfW oder anderen Förderbanken anmelden sollten. Dazu stellen wir ihnen alle notwendigen Unterlagen bereit.

Natürlich gehört es auch zu unser Hilfeleistung, den Kontakt zum Finanzamt zu nutzen um Angelegenheiten persönlich zu klären.

Dies ist nur eine kleine Auflistung der persönlichen Dienstleistungen während der Corona-Krise. Die wirtschaftlichen Folgen werden demnächst weitere und intensivere Tätigkeiten erfordern.

 

 

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